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  • Bauherr: ZWA „Mittleres Erzgebirgsvorland“ Hainichen

  • Auftragnehmer: Gunter Hüttner + Co. GmbH, Chemnitz

  • Planungsbüro: Abwassertechnik GmbH, Saarbrücken

  • Vergabezeitraum: 10.11.2000

  • Baubeginn: 09.01.2001

  • Probebetrieb und Übernahme: 29.04. – 29.10.2002

  • Auftragsvolumen Kläranlage: 6.029.000 DM

  • davon Fördermittel: 70 %

Das Abwasser der Stadt Penig wird in einem über 23 m langen Mischsystem und des Ortsteiles Amerika über Pumpwerke und DL der Kläranlage Penig zugeführt. In diesem Kanalsystem sind 3 Bauwerke zum Abschlagen von Regenwasser enthalten, so dass bei Niederschlägen die Kläranlage nicht überlastet ist.

Die Kläranlage ist eine mechanisch – biologische Abwasserbehandlungsanlage nach dem Belebschlammverfahren mit Nitrifikation und aerobar Schlammstabilisierung.

Dies ist ein bewährtes Reinigungsverfahren für Kläranlagen dieser Größenordnung.

Technische Daten der Kläranlage

Auslegungsgröße: 9000 Einwohnerwerte (EW)

Hauptanlagenteile:

  • Zulaufkanal: benutzt die Zwickauer Mulde als Kanal DN 300 im Schutzrohr und lässt das Abwasser Stadt Penig zur Kläranlage

  • Schneckenpumpwerke: begrenzt die Zulaufmenge bei Regen auf die behandelbare Kapazität

  • Rechen Doppelrost: Feinrechen mit automatischer Rechenguträumung, Spaltweite 3 mm und Waschpresse

  • Sand- und Fettfang: 2 Kammern mit einer Länge von jeweils 10 m Länge und einer Breite von 1,20 m belüftet mit Sandwaschreparator

  • Zwischenpumpwerk: Leistung: 155 m³/ h

  • Belebungsbecken:
    Inhalt: 3078 m³ Durchmesser: 28 m Tiefe: 5 m
    Belebungsverfahren mit Schwimmschlammräumung

  • Nachklärbecken:
    Oberfläche: 278 m² Durchmesser: 19 m Tiefe: 4,95 m
    Unterwasserschildräumer mit Schwimmschlammräumung

  • Durchflussmengen – Messanlage
    Venturi – Messrinne mit Ultraschall – Messeinrichtung

  • Kläranlagenablauf – folgende Ablaufwerte sind einzuhalten: Qa = 1659 m³/ d Überwachungswerte: Chemischer Sauerstoffbedarf max. 90 mg (O2)/ l
    Biologischer Sauerstoffbedarf max. 20 mg (O2)/ l
    Ammonium – Stickstoff max: 10 mg/ l