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Technische Daten der Kläranlage
Bemessungswerte:
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Auslegungsgröße 25.000 Einwohnerwerte (EW)
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Zulaufwassermenge bei Trockenwetter 430 m³/ h
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Zulaufwassermenge bei Regenwetter 860 m³/ h
Zulaufpumpwerk:
Fäkalschlammbehälter:
Rechengebäude:
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Ein automatisch geräumter Feinrechen mit lichtem Stababstand von
5,0 mm, einer Gesamtbreite von 1,0 m und nachfolgender
Rechengutwäsche und -entwässerung sowie einem Notumlauf mit
Stabrechen
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Im Keller des Rechengebäudes 4 Druckluftgebläse zur Versorgung
des Belebungsbeckens, Leistung je 21 m³/ min und 3
Druckluftgebläse zur Sandfangbelüftung, Leistung je 1,8 m³/ min
Schlammstapelbehälter:
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2 Rundbecken Durchmesser 14,50 m, Gesamtinhalt: 900 m³,
Schlammstapelzeit je 1 Monat mit Umwälzaggregat und
Trübwasserabzug
Betriebsgebäude:
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Mit zentraler Schaltwarte und Schaltbild, Trafostation und
Mittelspannungsanlage, Niederspannungsschaltanlagen, Labor,
Sozial-/ Besprechungsraum
Größe des Kläranlagengeländes:
Das
Klärwerksgelände einschl. Regenrückhaltebecken, Reserve- und
Ausgleichsflächen hat eine Gesamtfläche von rd. 11,8 ha.
Entwässerungskonzeption Niederwiesa
In der Gemeinde Niederwiesa wurden bis Ende der 80-er Jahre nur
Teilgebiet im Mischsystem entwässert. Die Kanäle sind seit 15 bis 60
Jahren in Betrieb. Infolge Schmutzwassereinleitungen kam es vor
allem in den Sommermonaten zu starken Verunreinigungen insbesondere
des Eubaer Baches.
Schrittweise werden alle Gebiete über Freispiegelleitungen sowie
Pumpstationen an das Gruppenklärwerk „Mittleres Zschopautal“
angeschlossen. Zwischenzeitlich werden die Gebiete mit
Entwässerungseinrichtung zum Zapfenbach und zur Zschopau über
Containerkläranlagen entsorgt.
Der Neu- und Ausbau des Entwässerungssystemes erfolgte entsprechend
Örtlichkeit und Wirtschaftlichkeit im Misch- oder Trennsystem. Die
Hauptsammelleitung führt entlang des Eubaer Baches in der Talstraße
bis zum Klärwerk. Im unteren Teil wurde der Rohrquerschnitt zu einem
Stauraumkanal aufgeweitert, wodurch das erforderliche
Speichervolumen zu Drosselung der Wassermengen zum Klärwerk gebildet
wird.
Um nur ein Mindestmaß an Regenwasser aus den Mischsystemen der
Hauptsammelleitung zuzuleiten, sind vier Regenüberlaufbauwerke
gebaut.
Ein weiterer Stauraumkanal mit Regenüberlauf drosselt die
Wassermenge aus dem Entwässerungsgebiet zum Zapfenbach vor der
derzeitigen Containerkläranlage, die später durch eine Pumpe zum
Klärwerk ersetz wurde.
Entwässerungskonzeption Flöha
Der Hauptsammler zum Gruppenklärwerk Niederwiesa , beginnend an der
Mündung der Flöha in die Zschopau, leitet perspektivisch die
Abwässer der Stadt Flöha und der Gemeinden Falkenau und Erdmannsdorf
dem Kläranlagenstandort zu.
Die Sammlertrasse verläuft rechtsufrig der Zschopau bis zur
Landbrücke (B 173), quert die Zschopau und führt im Anschluss
linksufrig zur Kläranlage.
Mit der gewählten Dimension DN 1000 wird neben der
behandlungspflichtigen Zuleitung auch das Volumen zur
Regenwasserbehandlung bereitgestellt.
Die Querung der Flussläufe der Zschopau und der Flöha erfolgt
jeweils durch Einziehen eines Dükers DN 300/ DN 900.
Das Abwasser der Einzugsgebiete der Stadt Flöha wird dem
Hauptsammler im wesentlichen über 3 Zuführungssammler zugeleitet.
Der Ortskern Flöha`s sowie der Ortsteil Plaue sind nahezu
vollständig an das Kanalnetz angeschlossen.
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