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Veranlassung


Das in der vorhandenen Pumpstation in Arnsdorf geförderte Trinkwasser erfüllte nicht die Anforderungen der Trinkwasserverordnung vom 05.12.1990. Aus diesem Grund wurde die Errichtung einer Trinkwasseraufbereitungsanlage geplant.


Ziel der Planung war eine Aufbereitungsanlage, die eine optimale verfahrenstechnische Sicherheit bei minimalen Bedienungsaufwand garantiert.


Das vorhandene Gebäude der Pumpstation sollte im Zuge einer Rekonstruktion weiterhin genutzt werden.


Gleichzeitig wurde die Errichtung einer eigenen Förderstufe für Lunzenau mit Sicherung des maximalen Stundenbedarfes vorgesehen. Die Aufbereitungsanlage mit einer Kapazität von 2.440 m³/ d sichert ca. 55 % des Gesamtbedarfes der Gruppenwasserversorgung Penig/ Lunzenau. Die restlichen 45 % werden in Penig durch Zuspeisung aus dem Fernwasserverbund abgedeckt.


Die Sanierung und Modernisierung erfolgte bei Aufrechterhaltung der Trinkwasserversorgung.
 

Prozessziel


Das aufzubereitende Rohwasser der Quellfassung in Arnsdorf zeichnet sich durch einen schwach gepufferten und aggressiven Charakter aus.


Ziel der Aufbereitung ist deshalb die Einstellung eines korrosionschemisch stabilen und damit unbedenklichen Zustandes des Wassers (Stabilisierung und pH-Wert-Korrektur des Rohwassers).


Verfahrensstufen


Folgende Aufbereitungstechnologie wird eingesetzt:

  • vorgeschaltete mechanische Entsäuerung

  • Filtration über dichtem Kalziumkarbonat

  • Desinfektion